Blue Personal Objects

Einfaches Gedankenmodell, um digitale Mitarbeiter zu verstehen

Einführung

Wenn Sie als Manager oder Unternehmensinhaber nach Wegen suchen, mit gleichen Ressourcen mehr zu schaffen (Produktivität zu erhöhen), möchten wir Ihnen digitale Mitarbeiter vorstellen.

IBM definiert digitale Mitarbeiter als “software-basierte Arbeitskräfte, die eigenständig bedeutende Komponenten der End-to-End Geschäftsprozesse übernehmen können, wobei eine breite Palette von Skills eingesetzt wird”.

Um digitale Mitarbeiter im Kontext Ihres Unternehmens zu verstehen, können Sie folgendes Gedankenmodell nutzen: digitale Mitarbeiter sind Roboter, die gewisse Eingaben in definierte Ergebnisse verarbeiten, die über diverse Kommunikationskanäle verteilt werden.

Das Modell

Das Modell hat vier Komponente: Ergebnisse, Eingaben, Kommunikationskanäle und Vergütung.

Digital Worker Framework DE.png
Ergebnisse

Am wichtigsten sind die Ergebnisse der digitalen Mitarbeiter, oder Roboter. Möglichkeiten sind hier vielfältig: Informationen die im Warenwirtschaftssystem oder im Kundenportal gespeichert werden, vorbereitete Berichte oder Präsentationen, bearbeitete Fälle, oder sortierte Emails.

Die Ergebnisse sollten möglichst einfach definiert werden. Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Aushilfe oder einen Werkstudenten, um mit dem Arbeitsaufwand zu helfen. Wie würden Sie die Aufgabe am einfachsten erklären?

Eingaben

Damit wird der Roboter arbeiten. Was löst den Arbeitsvorgang bei dem Mitarbeiter aus, der aktuell für die Erzeugung dieser Ergebnisse zuständig ist, und welche Informationen braucht er für die Arbeit? Das könnte eine Email sein, eine Statusänderung im EDV System, oder auch eine direkte Anweisung.

Kommunikation

Wie soll der Roboter Eingaben erhalten und die Ergebnisse abliefern? Die häufigsten Wege sind über Email, EDV Systeme (z.B. WWS, TMS), API (Application Programming Interface, oder Schnittstelle), oder Ablegen der Dokumente im Netzwerkordner.

Vergütung

Unsere Roboter werden für die Arbeit bezahlt, die sie leisten. Wie lange braucht ein Mitarbeiter für eine Aufgabe und was kostet diese Zeit? Der Roboter schafft die gleiche Arbeit typischerweise 2x günstiger.

Beispiel: eine Person arbeitet 160 Stunden im Monat und verdient €4.800, oder €30/Stunde. Sie muss 150 Deklarationen im Monat abgeben, im Schnitt je 4 Minuten. Das Kostet dem Unternehmen 600 Minuten, 10 Stunden oder €300, oder €2 per Deklaration. Ein F-ONE Roboter könnte diese Arbeit für €1 pro Deklaration übernehmen.

Fazit

Dieses einfache Gedankenmodell können Sie nutzen, um digitale Mitarbeiter zu verstehen und über mögliche Anwendungsfälle in Ihrem Unternehmen nachzudenken.

Was nun?

Schauen Sie sich drei echte Beispiele von digitalen Mitarbeitern an, um weitere Inspirationen zu bekommen. Die Beispiele sind nach dem gleichen Gedankenmodell ausgelegt und helfen es weiter zu verstehen.  

Robot-compressed.png